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Unfallchirurgie

Direktor:
Prof. Dr. med. Mario Perl, MHBA
Unfallchirurgie, Forschungsstiftung Medizin, Uni-Klinikum

Kreuzschmerz - was hilft und was nicht?

Bürgervorlesung am 4. Dezember 2017 gibt Ursachen- und Therapieüberblick

Obwohl die Suche nach der Ursache eines Kreuzschmerzes mitunter lange dauern kann, gibt es auch eine gute Nachricht: Meist steht eine individuell angepasste und zielgenaue Therapie zur Verfügung. Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, für wen sie sich eignen und welche nicht helfen - darüber sprechen Prof. Dr. Friedrich Hennig, Leiter der Unfallchirurgischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen, Dr. Johannes Krause, Oberarzt der Erlanger Unfallchirurgie, und Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie der m&i-Fachklinik Herzogenaurach, am Montag, 4. Dezember 2017, im Rahmen einer gemeinsamen Bürgervorlesung.

Er ist die Volkskrankheit Nummer eins: der Rückenschmerz. Manche haben ihn oben oder mittig, andere unten im Kreuz. Vor allem dort, im Bereich der Lendenwirbelsäule und der rechts und links von ihr liegenden Iliosakralgelenke, schmerzt es bei vielen. Die Ursachen sind vielfältig, wie Dr. Krause beschreibt: "Die meisten Patienten leiden aufgrund ihres Alters und der damit einhergehenden Degeneration der Knochen und Gelenke an Kreuzschmerzen. Bei anderen liegen Entzündungen vor, Haltungsschäden, Fehlbelastungen oder auch die Folgen einer Verletzung. Ihnen allen kann mit speziellen Therapien geholfen werden. Viele weitere Betroffene leiden jedoch an einem nichtspezifischen Schmerz, dessen Ursprung nicht genau zu ermitteln ist. In diesen Fällen müssen verschiedene Behandlungen auf ihre Wirksamkeit getestet werden." Erschwerend kommt hinzu, dass sich nicht alle Methoden für die Behandlung des Kreuzschmerzes eignen - manche können das Leiden sogar noch verschlimmern. Deshalb ist die Beratung durch einen erfahrenen Facharzt immer zu empfehlen und von eigenen Therapieversuchen abzuraten.

Einladung zur Bürgervorlesung

Physiotherapeutische, medikamentöse und chirurgische Therapieansätze, welche von ihnen wem helfen und welche nicht - darüber informieren Dr. Krause, Prof. Hennig und Prof. Kladny die Zuhörer ihrer Bürgervorlesung. Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Rudolf-Wöhrl-Hörsaal, Östliche Stadtmauerstraße 11, in Erlangen. Der Eintritt ist frei und jeder ist herzlich eingeladen, im Anschluss Fragen zu stellen.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Friedrich Hennig
Telefon: 09131 85-33272
E-Mail: friedrich.hennigatuk-erlangen.de

 

Veranstaltungskalender

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