Schwerstverletzungsartenverfahren

Unfallchirurgie

Leiter:
Prof. Dr. med. Friedrich F. Hennig

Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV)

Die stationären Heilverfahren in der gesetzlichen Unfallversicherung wurden zum 01.01.2013 neu strukturiert und dreistufig gegliedert:

  • Stationäres Durchgangsarztverfahren (DAV)
  • Verletzungsartenverfahren (VAV)
  • Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV)

Unfallverletzte mit schwersten Verletzungen, benötigen eine sofortige besondere unfallmedizinische Behandlung und müssen in speziellen Krankenhäusern der Akutversorgung vorgestellt werden.

Die Zuweisung richtet sich dabei nach dem Verletzungsarten-
verzeichnis, das ebenfalls neu gefasst wurde. Hierin ist geregelt, welche Fälle seit dem 01.01.2014 dem Schwerstverletzungsartenverfahren zuzuordnen sind.

Die Landesverbände beteiligen ausschließlich besonders geeignete Krankenhäuser am Schwerstverletzungsartenverfahren.

Diese müssen im Hinblick auf die Schwere der Verletzungen spezielle personelle, apparative und räumliche Anforderungen erfüllen und zur Übernahme bestimmter Pflichten bereit sein.

Darüber hinaus unterhalten die Unfallversicherungsträger für eine hoch spezialisierte, umfassende medizinische Rehabilitation eigene Berufsgenossenschaftliche Unfallkliniken und Sonderstationen. In diesen Einrichtungen können Schwerst-Unfallverletzte, insbesondere mit Querschnittslähmung, Schwer-Schädel-Hirnverletzung und Brandverletzungen sämtlicher Schweregrade behandelt werden.

 
Kontakt

Krankenhausstraße 12
91054 Erlangen

Sekretariat:

Telefon: 09131 85-33272
Fax: 09131 85-33300
unfallchirurgieatuk-erlangen.de

Text: Schwerstverletztzungsartenverfahren der DGUV kreisrund um die drei Buchstaben SAV in blau angeordnet
Zertifizierungen
Text TÜV Süd auf weißem Grund umgeben von achteckigen blauen Ring in dem in weißer Schrift ISO 9001 steht
Logo Top Nationales Krankenhaus Focus Krankenhausvergleich 2017